augsburg-contemporary, Bergstraße 11, 86199 Augsburg-Göggingen

eine Kooperation der Claudia Weil Galerie und der Zweigstelle Berlin

aktuelle Ausstellung: "various"

Daniel Göttin┃Oliver Raszewski ┃  Gabriele Schade-Hasenberg ┃Thomas Wunsch 

16.02. - 31.03.20

Öffnungszeiten: Freitag und Samstag von 11 bis 18 Uhr

Daniel Göttin  (geboren 1959, lebt in Basel) „Göttins Arbeit ist keine Folge von Reduktion. Dies gilt sowohl in materieller als konzeptioneller Hinsicht. Wären die Werke die Folge einer Reduktion, hätten sie vielleicht aus einem Mehr bestanden, das nach und nach abgearbeitet wird - nach den Regeln einer noch nicht geformten Skulptur vielleicht. Die Arbeit würde in der Klärung einer Idee bestehen, die im Kern bereits vorhanden, aber noch nicht offensichtlich war (…). “ Konrad Tobler, aus seinem Buch KATALOG, Mark Pezinger Books, Wien 2018. Tip: Im KUNSTFORUM 253 (2019) schreibt Reinhard Ermen einen interessanten Artikel über Daniel Göttin (Seite 190). 

Das Werk von Oliver Raszewski (1962 geboren in Berlin, lebt in Vetschau) zeigt sich durch die ästhetische Spiegelung der Dienstleistungs- und Mediengesellschaft. Der Umstand, das in Zeiten der elektronischen Bilderzeugung unsere Lebenswelt zunehmend von abstrakten und virtuellen Mustern geprägt wird, macht die Unterscheidung von „gegenständlich=real“ und „abstrakt=virtuell“ nicht mehr möglich. Alles kann gleich wirklich sein. Aus der Malerei kommend arbeitet Raszewski seit Ende der 80ger auch mit technischen Mitteln wie Computern und computer-gestützten Fertigungstechnologien, die in den letzten Jahrzehnten eine rasante gesellschaftliche Umstrukturierung ausgelöst haben. Er gilt deshalb als ein Pionier der „Digital Art“. „The medium is the message“

Artist Statement  Gabriele Schade-Hasenberg (Auszug): "Bei meiner Arbeit geht es mir in erster Linie um die erlebbare Wirkung der Farbe. Was ich darunter verstehe, möchte ich im Folgenden erläutern: Die Farbe soll von Innen, aus der Tiefe leuchten können. Dazu ist notwendig, jeden oberflächlichen Effekt zu vermeiden. Sie soll ihre Lichthaftigkeit immer wieder zeigen können, sodass erfahrbar wird, dass Farbe wird oder entsteht und nicht etwas schon Fertiges ist. Das Verdeutlichen des Prozesshaften ist also das Anliegen meiner Arbeitsweise. Der Anreiz zum künstlerisch-experimentellen Umgang mit Farbe entstammt dem bewussten Wahrnehmen dessen, was mich umgibt. Die endgültige Form eines Bildes entsteht während des Malprozesses. Sie ist nicht als fertige Vorstellung im Voraus - quasi als Konzept - vorhanden".

Artist Statement Thomas Wunsch: "Ein ganz spezieller Teilaspekt meines gesamten fotografischen Schaffens sind Bilder, die man als informel oder abstrakt bezeichnen kann. Dieser informell-abstrakte Bereich meiner Arbeit wird schon seit 20 Jahren vom renommierten Münchener Plattenlabel ECM als CD-Coverfotos veröffentlicht. Bei meinen Fotos steht der Betrachter im Mittelpunkt, denn das Fehlen jeglichen Anhaltspunktes dafür, was fotografiert wurde, lässt eine Menge Spielraum für Interpretationen. Und so unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich fallen diese Interpretationen auch aus. Jeder Betrachter sieht in meinen Fotos etwas Anderes. Auch das macht ihren Reiz aus und ist ein wichtiger Teil meines fotografischen Konzeptes".

 

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