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"the pattern reveals itself" ab 20. November 

Tim Allen (UK), Stefan Annerel (B), Joe Barnes (US), Andrew Bick (UK), Alain Biltereyst (B), Britta Bogers (D), Joaquim Chancho (SP), Max Cole (US), Edgar Diehl (D), Stefan Eberstadt (D), Rupert Eder (D), Karen Foss (UK), Mark Francis (UK), Luke Frost (UK), Daniel G. Hill (US), Michael Jäger (D), Alf Löhr (D,UK), Riki Mijling (NL), Terry Pope (UK), David Rhodes (UK), Ivo Ringe (D), Heather Sheehan (US, D), Rebecca Smith (US), Shawn Stipling (UK), Dolf Verlinden (NL), Cecilia Vissers (NL), Don Voisine (US), Thomas Weil (D), Miro Zahra (D), Beat Zoderer (CH)

20. 11.16 bis 29. 01. 2017

30 Künstler aus den Niederlanden, Belgien, England, Deutschland, der Schweiz und den USA zeigen auf, wie sich die Konkrete Kunst in den letzten Jahrzehnten weiter entwickelt hat im Hinblick auf das Erforschen von Wahrnehmungen, Mustern und Interferenzen. Der Titel der Ausstellung "The Pattern reveals Itself" ist als eine Anspielung auf ein englisches Sprichwort zu verstehen, das grob übersetzt lautet: "Ah, jetzt wird es mir deutlich“. Deutlich wird in der Tat wie sehr sich die Konkrete Kunst seit dem Manifest Theo van Doesburgs in den letzten Jahren und Jahrzehnten weiter entwickelt hat. Basis bilden noch immer die konkreten Elemente wie Linie, Farben (Farbfelder) und Strukturen, mittels derer die Künstler in ihren Werken den "schöpferischen Geist" (Doesburg) sichtbar machen. Neu ist, dass die Künstler mit ihren Mitteln die Wahrnehmung selbst erforschen, die physische und die psychische, die, welche Resonanzräume von Kunst sichtbar werden lässt und die, welche im Betrachter selbst Prozesse auslösen kann. Es geht um "ehrliches Arbeiten" und ehrliche Forschung am Objekt und um die Neugier und die Bereitschaft, neue Eindrücke in den Werken zu gestalten. Interessanterweise werden diese neuen Entwürfe nicht in den großen Museen sichtbar, sondern hier, in der so genannten 'Provinz'. Wo die Museen eingeschränkt sind durch eine Vielzahl von verwaltungstechnischen Vorgaben, kann eine Galerie wie die von Claudia Weil mutig neuen Entwicklungen Raum geben, und mit ihren Ausstellungen dazu beitragen, diese Kunstrichtung zu fördern. Besonders spannend ist es, dass Künstler aus mehreren Landen ihre Werke zeigen, so kann der Betrachter Vergleiche anstellen, Nähe zwischen Werken länderübergreifend herstellen oder Unterschiede wahrnehmen. In der Ausstellung wird deutlich, wie universell die Formensprache dieser Kunstform ist und wie aktuell sie ist. (Gyanda Jung, Köln)

 

 

Projektraum
Mark Francis UK
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